Gefeiert am 25. Mai

Hl. Maria Magdalena von Pazzi – Nonne und Mystikerin

* 2. April 1566 in Florenz in Italien
† 25. Mai 1607 daselbst

Caterina, wie sie ursprünglich hieß, wurde 1566 in Florenz geboren. Schon in früher Jugend war sie zu einem Leben der ungeteilten Hingabe an Christus entschlossen. 1582 trat sie als Schwester Maria Magdalena in den Karmel ein. Sie wurde durch körperliche und seelische Leiden geläutert und zur mystischen Gottesvereinigung geführt. Ihre Äußerungen während der Visionen wurden von den Mitschwestern aufgeschrieben; sie beziehen sich vor allem auf die Geheimnisse der Dreifaltigkeit und der Menschwerdung. „Leiden, nicht sterben“: dieses Wort kennzeichnet ihre Seelenhaltung auch in den Qualen ihrer letzten Krankheit, eines Todeskampfes, der drei Jahre dauerte. Sie starb am 25. Mai 1607. Sie wird dargestellt mit brennenden Kerzen und einer Dornenkrone in der Hand.

Hl. Gregor VII.  Papst

* zwischen 1020 und 1025 in Sovana in der Toscana in Italien
† 25. Mai 1085 in Salerno in Italien

Sein Taufname war Hildebrand. Er stammte aus der Toscana, kam zum Studium nach Rom und wurde dort Sekretär seines früheren Lehrers, des Papstes Gregor VI. Nach dessen Tod wurde Hildebrand Benediktiner in Cluny; aber 1049 nahm ihn der deutsche Papst Leo IX. wieder mit nach Rom, wo er allmählich großen Einfluss gewann. 1073 wurde er zum Papst gewählt und nannte sich Gregor VII. Er kämpfte für die Reform der Kirche und die Rechte des Papsttums. Dabei stieß er auf starke Widerstände. Er exkommunizierte 1076 Kaiser Heinrich IV., der nicht auf sein Recht, kirchliche Ämter zu besetzen, verzichten wollte. Der Kaiser ging 1077 nach Canossa und tat Buße. Er erhielt die Lossprechung, aber der Streit war damit nicht beendet. Der Papst sprach über den Kaiser zum zweiten Mal den Bann aus, worauf dieser mit einem Heer gegen Rom zog und die Stadt 1084 eroberte. Gregor starb 1085 im Exil in Salerno. Seine Reformidee hat sich weitgehend durchgesetzt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

25.05.2019 – Samstag der 5. Osterwoche

Hl. Chromatius von Aquileia (345-407) Bischof

„Der Sklave ist nicht größer als sein Herr“

„Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf“ (Mt 27,28–29). Als König wird Christus mit einer roten Tunika bekleidet und als Fürst der Märtyrer […], weil von seinem heiligen Blut ein Glanz ausgeht wie von kostbarem Purpur. Als Sieger empfängt er die Krone, denn es ist üblich, dem Sieger eine Krone zu verleihen […] Aber wir können feststellen, dass die purpurne Tunika auch ein Symbol für die Kirche ist, die – insofern sie in Christus, dem König bleibt – in königlicher Herrlichkeit erstrahlt. Daher der Titel „königliches Geschlecht“, den Johannes in seiner Offenbarung gibt (vgl. 1,6) […] Purpurstoff ist wirklich kostbar und königlich. Obwohl es sich dabei um ein Naturprodukt handelt, verändert er, wenn er in das Farbbad getaucht wird, seine Qualität und sein Aussehen […] An sich wertlos, wird er durch seine Umwandlung ein kostbares Produkt. So ist es auch mit uns: Aus uns selber wertlos, wandelt uns die Gnade um und macht uns wertvoll, wenn wir (bei unserer Taufe), wie der Purpurstoff, dreimal in das geistliche Rot, das Mysterium der Dreifaltigkeit, eingetaucht werden […] Wir können noch anmerken, dass der rote Mantel auch ein Symbol für die Herrlichkeit der Märtyrer ist. Denn benetzt mit ihrem eigenen vergossenen Blut, geschmückt mit dem Blut des Martyriums, erstrahlen sie in Christus wie in einer kostbaren purpurroten Tunika. Einst schrieb das Gesetz vor, mit roten Purpur das Heiligtum Gottes zu schmücken (Ex 25,4); die Märtyrer sind tatsächlich der Schmuck der Kirche Christi […] Die Dornenkrone, die man dem Herrn auf das Haupt gesetzt hat, ist das Symbol unseres Zusammenschlusses, die wir aus den Völkern zum Glauben gekommen sind. Damals waren wir nur Dornen, das heißt Sünder; durch unseren Glauben an Christus sind wir jedoch zu einer Krone der Gerechtigkeit geworden, weil wir aufgehört haben, den Heiland zu stechen oder zu verletzen, und wir krönen sein Haupt mit dem Bekenntnis unseres Glaubens […] Ja, einst waren wir Dornen, nun aber […] sind wir Edelsteine geworden.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 25.05.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,18-21

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 24. Mai

Hl. Magdalena Sophie Barat – Ordensgründerin

* 13. Dezember 1779 in Joigny in Burgund in Frankreich
† 24. Mai 1865 in Paris in Frankreich

Sophie kam als Tochter eines Winzers zur Welt. Ihr Bruder Louis, als Diakon in seinem Heimatort tätig, unterrichtete seine gelehrige Schwester. Während der französischen Revolution wurde Louis nach Paris verschleppt; als er nach zwei Jahren freigelassen wurde, holte er Sophie zu sich, die nun als Katechetin verwahrloste Jugendliche der Hauptstadt unterrichtete. Der Jesuit Varin wurde auf sie aufmerksam, gemeinsam gründeten sie 1802 den Orden der „Dames du Sacré Coeur“, die „Ordensfrauen vom Heiligsten Herzen (Jesu)“. Sophie trug nun den Ordensnamen Magdalena, wurde dessen Vorsteherin und 1806 Generaloberin. Dieses Amt versah sie 62 Jahre lang bis zu ihrem Tod.

Am 24. Mai 1908 wurde Magdalena-Sophia Barat durch Papst Pius X. selig- und am 24. Mai 1925 durch Papst Pius XI. heiliggesprochen.

Der Orden machte sich die Ausbildung von Schülerinnen, Lehrerinnen und Frauen im Rahmen von Erwachsenenbildung zur Aufgabe und verbreitete sich rasch in Europa, Amerika und Afrika.

Hl. Vinzenz von Lérins – Mönch

† vor 450 (möglicherweise 435) auf der heute St-Honorat genannten Insel in Frankreich

Vinzenz wurde um 425 Mönch im Kloster Lerinum auf der heute St-Honorat genannten Insel. Bekannt wurde er mit den um 435 unter dem Pseudonym Peregrinus verfassten Merkbüchern, Commonitoria; das zweibändige Werk – von dem nur ein Band erhalten ist – enthält den Kanon des Vinzenz: eine Glaubensformel zur Bestimmung der Rechtgläubigkeit, die festhält, was wahr und eigentlich katholisch, was überall, immer und von allen geglaubt wurde. Darin verteidigte er die Universalität des katholischen Glaubens gegen alle Neuerungen der Irrlehrer wie Donatismus, Arianismus oder Nestorianismus; inspiriert ist sein Werk von Tertullian.

Als beunruhigende Neuerung bekämpfte Vinzenz auch die Lehre des Augustinus von der Prädestination und der Gnade, was ihn in Auseinandersetzungen mit Prosper von Aquitanien verwickelte. Vinzenz selbst vertrat eine Haltung des Semipelagianismus, der die Notwendigkeit der Gnade zwar akzeptierte, jedoch postulierte, dass dem menschlichen Willen bei der Erlangung der Erlösung ebenfalls eine Rolle zukomme.

Bis heute gelten Vinzenz Maßstäbe für das katholische Verständnis von Tradition und Orthodoxie. Das 1. Vatikanische Konzil zitierte in seiner Konstitution Dei Filius, Sohn Gottes daraus: Erkenntnis, Wissen und Verständnis sollen wachsen, ja kräftig voranschreiten, sowohl der Einzelnen als auch der ganzen Kirche, aber nur auf die ihr eigene Weise, d.h. in derselben Lehre, demselben Sinn, derselben Auffassung.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

24.05.2019 – Freitag der 5. Osterwoche

Hl. Franziskus von Assisi (1182-1226) Gründer der Minderbrüder

„Dass ihr Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt“ (vgl. Joh 15,16)

[…] o wie selig und gesegnet sind jene, die Gott lieben und so handeln, wie der Herr selbst im Evangelium sagt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deinem ganzen Sinnen und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Lasst uns also Gott lieben und ihn anbeten mit reinem Herzen und reinem Sinn […] Und lasst uns unsere Nächsten lieben wie uns selbst (vgl. Mt 22,39). Und wenn einer sie nicht genauso lieben will wie sich selbst, so möge er ihnen wenigstens nichts Böses antun, sondern Gutes erweisen. Die aber die Vollmacht erhalten haben, andere zu richten, sollen das Richteramt mit Erbarmen ausüben, wie sie selbst vom Herrn Erbarmen zu erhalten wünschen. […] Lasst uns daher Liebe und Demut haben; und lasst uns Almosen spenden, denn gerade das Almosen wäscht die Seelen von den Makeln der Sünden rein. Die Menschen verlieren ja doch alles, was sie in dieser Welt zurücklassen; mit sich nehmen sie jedoch den Lohn der Wohltätigkeit und die gespendeten Almosen, für welche sie vom Herrn Lohn und würdiges Entgelt erhalten werden. […] Und alle jene Männer und Frauen: sofern sie solches tun und darin bis zum Ende ausharren, wird der Geist des Herrn auf ihnen ruhen (Jes 11,2), und er wird sich in ihnen eine Wohnung und Bleibe schaffen (vgl. Joh 14,23). Und sie werden Kinder des himmlischen Vaters sein (vgl. Mt 5,45), dessen Werke sie tun. Und sie sind Verlobte, Geschwister und Mütter unseres Herrn Jesus Christus (vgl. Mt 12,50). […] O, wie ehrenvoll und heilig und groß, im Himmel einen Vater zu haben! O, wie heilig, als Tröster einen schönen und wunderbaren Bräutigam zu haben! O, wie heilig und wie erfreulich, einen solch wohlgefälligen, demütigen, Frieden stiftenden, süßen und liebevollen und über alles ersehnenswerten Bruder und Sohn zu haben, der sein Leben für seine Schafe hingegeben (vgl. Joh 10,15) und für uns zum Vater gebetet hat, indem er sprach: „Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast. […] Und ich will, Vater, dass, wo ich bin, auch jene mit mir seien, damit sie meine Herrlichkeit sehen in deinem Reich“ (vgl. Joh 17,6–24).

Quelle: Der zweite Brief an die Gläubigen, Kap. 2–5.10 (aus: Dieter Berg, Leonhard Lehmann (Hg.), Franziskus-Quellen © 2009 Edition Coelde in der Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, S. 129–130.132

Tagesevangelium – 24.05.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,12-17

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander!

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 23. Mai

Bartholomäus Agricola – Ordensmann und Priester

* 1560 in Amberg in Bayern
† 23. Mai 1621 in Neapel in Italien

Bartholomäus, Sohn des Küfermeisters Johann Bauer, wurde im reformatorischen Glauben nach den Lehren von Johannes Calvin erzogen; 1553 hatte die Refomation in Amberg stattgefunden. 1579 ergriff ihn aus heute unbekannten  Gründen die Sehnsucht nach dem katholischen Glauben. Er verließ sein Elternhaus und seine Heimat und begab sich nach Rom.  Ein Kardinal nahm ihn in seinem Haus auf und ließ ihn vom Ordensprokurator der  Franziskaner-Minoriten im katholischen  Glauben unterrichten. Nach eingehender Prüfung nahm man ihn in Tagliacozzo in den Orden auf.

Bartholomäus kehrte nach Amberg zurück, um auch seine Familie zur Konversion zum katholischen Glauben zu bewegen, doch er wurde bedroht und floh zurück nach Italien. In Assisi wirkte er drei Jahre lang als Novizenmeister, weitere fünf Jahre übte er dieses Amt in weiteren Klöstern aus, zuletzt in Neapel, wo er dann zum Priester geweiht wurde. Ab 1619 wirkte er als Spiritual der Franziskaner-Tertiarinnen, die sich der Kranken- und Armenpflege widmeten, und als Seelsorger am von den Schwestern  betreuten Spital der Unheilbaren, in dem sich die Ärmsten der Armen befanden. Ein besonderes Anliegen war ihm die Fürsorge für Strafgefangene. Wer in  Angst und Not war, fand Bartholomäus auf seiner Seite, für jeden hatte er Worte des  Trostes, die aufrichteten und Hoffnung gaben, gemäß seinem Leitspruch Der glaubt wahrhaft,  der durch Taten das übt, was er glaubt.  Er zog durch Städte und Dörfer, um Almosen zu  sammeln für die ihm anvertrauten Armen und Kranken, gleichzeitig wirkte er als Prediger und Lehrer beim einfachen Volk und vor allem den Kindern. Bekannt wurde er auch als  Verfasser asketischer Schriften.

1621 wurde er krank und sagte in gottergebener Klarheit seinen baldigen Tod voraus. Schon jahrelang zuvor litt er an einem offenen Fuß, weshalb er auch hinkte, aber er ertrug dieses Leid mit großer Geduld.

Bartholomäus‘ Bestattung glich einem Triumphzug; Tausende kamen, um von dem heiligen Padre Abschied zu nehmen. Sein Grab in der Kapelle des Ecce Homo – später der Verkündigung –  in der Basilika San Lorenzo Maggiore in Neapel ist bis heute das Ziel zahlreicher Pilger, die auf seine Fürsprache vertrauen; im Zweiten  Weltkrieg wurde es zerstört, aber inzwischen wieder aufgebaut. 1987 wurden seine Reliquien in der Basilika San Lorenzo Maggiore erhoben.

 

Hl. Desiderius – Erzbischof von Vienne und Märtyrer

* in Autun in Frankreich
† um 606 bei Lyon in Frankreich

Desiderius, ein umfassend gebildeter Mann, wurde um 595 Erzbischof von Vienne. Von Königin Brunhilde bedroht, musste er sein Bistum verlassen, konnte aber nach vier Jahren zurückkehren. Er tadelte weiterhin ihre Laster, deshalb ließ sie ihn in der Nähe von Lyon ermorden.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

23.05.2019 – Donnerstag der 5. Osterwoche

Hl. Thomas von Celano (1190-1260) Biograph des hl. Franziskus

„Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist“

Das sicherste Mittel gegen tausenderlei Nachstellungen und Listen des bösen Feindes ist, wie Franziskus zu versichern pflegte, die geistliche Freude. Er sagte nämlich: „Dann hüpft der Teufel am meisten vor Freude, wenn er einem Knecht Gottes die Freude des Geistes entreißen kann. Er trägt Staub bei sich, den er nach Belieben in die kleinen Falten des Gewissens hinein-wirft, um die Sauberkeit des Gewissens und die Lauterkeit des Lebens zu beschmutzen. Wenn aber“, sagte er, „die geistliche Freude die Herzen erfüllt, dann spritzt die Schlange vergeblich das tödliche Gift aus. Die bösen Geister können einem Knecht Christi nichts anhaben, wenn sie ihn mit heiliger Fröhlichkeit erfüllt sehen. Wenn jedoch der Geist in kläglicher Stimmung trostlos und traurig ist, wird er leicht entweder von der Traurigkeit aufgesogen oder eitlen Freuden überlassen.“ Daher trachtete der Heilige danach, stets im Jubel des Herzens zu verharren, die Salbung des Geistes und das Öl der Freude zu bewahren (vgl. Ps 45,8). Die Krankheit des Überdrusses suchte er als die schlimmste mit der größten Sorgfalt zu vermeiden. Sobald er merkte, dass sie auch nur ein wenig in seinem Geist Eingang gefunden hat, eilte er schnell zum Gebet. Er pflegte nämlich zu sagen: „Der Knecht Gottes, der, wie es vorkommen kann, aus irgendeinem Grund verwirrt ist, muss sich sofort zum Gebet erheben und so lange vor dem höchsten Vater verharren, bis er ihm die Freude seines Heiles wiedergibt (vgl. Ps 51,14).“ […] Manchmal hob er auch, wie ich mit eigenen Augen gesehen habe, ein Holz vom Boden auf und legte es über seinen linken Arm, nahm dann einen kleinen, mit Faden bespannten Bogen in seine Rechte und führte ihn über das Holz wie über eine Geige. Dazu führte er entsprechende Bewegungen aus und sang in französischer Sprache vom Herrn.

Quelle:  Franziskus-Quellen © 2009 Edition Coelde in der Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer