Islamistischer Terror in Mosambik

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Bischöfe beklagen 500.000 Vertriebene

Es ist ein Aufruf der Bischöfe in großer Not: Eine halbe Million Menschen sind nach Einschätzung der Regierung von Mosambik seit Oktober 2017 vor Islamisten in der Provinz Cabo Delgado in Mosambik geflohen. 

„Wir drücken den Mitbürgern in Cabo Delgado unsere brüderliche Nähe aus und versichern ihnen unser ständiges Gebet in der Hoffnung, Wege des Dialogs zu finden, die das Ende des schrecklichen Konflikts und der daraus resultierende humanitäre Krise begünstigen“, so die Bischöfe in einer Stellungnahme.

Die Hirten waren vom 9. bis 14. November in der Hauptstadt Maputo zusammengekommen.

Wie CNA berichtete, haben Kämpfer des Islamischen Staates in Zentralafrika (ISCAP) in den vergangenen Wochen mehrere Dörfer in der Region überfallen. Die Dschihadisten enthaupteten zahlreiche Menschen, darunter Minderjährige, und entführten zahlreiche Kinder.

Im abschließenden Kommuniqué bekräftigen die Bischöfe ihr Bemühen, in dieser großen Not für die ihnen anvertrauten Gläubigen ein Zeichen der Hoffnung zu setzen.

Zu den Problemen unter denen die Menschen leiden, gehörten neben dem islamischen Terror auch die Coronavirus-Pandemie sowie „verschiedene Formen von Gewalt, Entführungen, Kriminalität und Menschenrechtsverletzungen, die sich in der mosambikanischen Gesellschaft vermehren“, so Fides.

Die Bischofskonferenz erinnert an die Besorgnis und die konkreten Gesten von Papst Franziskus gegenüber der mosambikanischen Bevölkerung. Sie unterstreichen die Bedeutung der Bildung auf allen Ebenen für die Förderung der sozialen Entwicklung sowie die Dringlichkeit, das historische Gedächtnis Mosambiks wiederherzustellen, um einen echten Weg der nationalen Versöhnung zu verwirklichen.

Unterdessen sind Terroristen aus Nordmosambik, die in Ruvuma die Grenze zwischen Tansania und Mosambik überqueren, in einigen Dörfer in Tansania aktiv. Nach Angaben der tansanischen Polizei fielen mehr als 300 schwer bewaffnete Terroristen, von denen angenommen wird, dass sie mit ISCAP in Verbindung stehen, in das Dorf Kitaya am Ufer des Ruvuma ein, wo sie Häuser zerstörten und mehr als 20 Menschen töteten. Sicherheitsquellen vermuten, dass die Terroristen junge Menschen in den Küstenregionen, insbesondere in Pwani,Tanga und Mtwara rekrutieren wollen, deren Einwohner sich mit sozialen, wirtschaftlichen und politische Missständen konfrontiert sehen. Die Dschihadisten nutzen die Unzufriedenheit arbeitsloser Jugendlicher, um neue Kämpfer zu rekrutieren, so „Fides“.

Quelle: CNA

Schüler (11) droht Lehrerin mit Enthauptung

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„MACHE DAS GLEICHE WIE IN PARIS“

Weil die Lehrerin Elterngespräche angekündigt hatte, drohte ein muslimischer Schüler in Berlin mit Gewalt und Enthauptung.

Berlin – Ein elfjähriger Schüler soll seine eigene Lehrerin an der Christian-Morgenstern-Grundschule in Berlin-Spandau bedroht haben, nachdem diese ihre Klasse auf die bevorstehenden Elterngespräche hingewiesen hatte. Die Lehrerin soll ihren Schülern erklärt haben, dass diese Gespräche wichtig seien, weil dort Probleme angesprochen werden. Eltern, die nicht kooperieren, hätten mit Konsequenzen zu rechnen.

Daraufhin soll der 11-Jährige ausgerastet sein. „Wenn das passiert, weil meine Eltern nicht gekommen sind, dann mache ich mit dir das Gleiche wie der Junge mit dem Lehrer in Paris“, so der Schüler laut focus.de zu seiner Lehrerin. (Anm. Mitte Oktober hatte ein 18-jähriger tschetschenischer Islamist den Geschichtslehrer Samuel Paty (47) auf offener Straße enthauptet, nachdem dieser Mohammed-Karikaturen im Klassenzimmer gezeigt hatte). 

Der 11-Jährige war schon einmal mit gewaltbereiten Äußerungen aufgefallen, so die Schulpädagogin: „Ich war dabei, als der Junge direkt nach der Schweigeminute für Samuel Paty erklärte, man dürfe jemanden töten, der den Propheten beleidigt habe, das sei in Ordnung.“

Quelle: oe24 (auszugsweise)

US-Wahlbehörden lassen Trump abblitzen

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KEIN WAHLBETRUG

Es habe sich um die „sicherste Wahl der amerikanischen Geschichte“ gehandelt. Hochrangige Vertreter der US-Wahlbehörden sehen keinerlei Belege für Betrug oder andere Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentschaftswahl. Die Wahl am 3. November sei „die sicherste der amerikanischen Geschichte“ gewesen, betonten die Vertreter von Behörden der US-Bundesregierung wie von Bundesstaaten am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung. Die Behördenvertreter widersprachen damit Präsident Donald Trump, der seine Niederlage gegen den Oppositionskandidaten Joe Biden nicht anerkennen will und ohne Vorlage jeglicher Beweise vermeintlichen massiven Wahlbetrug anprangert.

Keine Belege

Es gebe keine Belege dafür, dass Stimmen bei der Wahl „gelöscht“ worden, „verloren“ gegangen oder „verändert“ worden seien und das Funktionieren der Wahlverfahren „in irgendeiner Weise“ beeinträchtigt gewesen sei, hieß es in der Erklärung der Wahlbeauftragten.

Große Medien hatten Biden am Samstag aufgrund vorläufiger Auszählungsergebnisse zum Sieger ausgerufen. Anwälte Trumps gehen juristisch gegen die Stimmauszählungen in einzelnen Bundesstaaten vor.

Quelle: oe24

Papst Franziskus ruft Joe Biden an, gratuliert zum Wahlsieg

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VATIKANSTADT

Der voraussichtlich designierte US-Präsident Joe Biden hat am Donnerstag mit Papst Franziskus telefoniert. Dies teilten Mitarbeiter Bidens vor wenigen Stunden mit.

Der Katholik und ehemalige US-Vizepräsident sei vom Papst zu seinem Wahlsieg beglückwünscht worden.

Biden „dankte Seiner Heiligkeit für die Erteilung des Segens und die Glückwünsche“, teilte ein Sprecher mit.

Der voraussichtliche Wahlsieger habe wiederum dem Papst seine Wertschätzung für dessen Förderung von Frieden, Versöhnung und den Zusammenhalt der Menschheit ausgedrückt.

„Der designierte Präsident drückte seinen Wunsch aus, auf der Grundlage des gemeinsamen Glaubens an die Würde und Gleichheit der gesamten Menschheit in Fragen wie der Fürsorge für die Marginalisierten und Armen, der Bewältigung der Krise des Klimawandels und der Aufnahme und Integration von Migranten und Flüchtlingen in unseren Gemeinden zusammenzuarbeiten“, hieß es in dem Statement weiter.

Mehrere Medien erklärten Biden am 7. November zum Sieger der Präsidentschaftswahlen 2020, obwohl Präsident Donald Trump das Rennen offiziell noch nicht aufgegeben hat.

Biden ist der zweite Katholik, der nach derzeitigem Stand zum Präsidenten der USA gewählt wurde.  Während die US-Bischofskonferenz Biden zu seinem Sieg bereits gratulierte, hat Bischof Michael Olson von Fort Worth, Texas, zum Gebet aufgerufen, da noch kein offizielles Ergebnis vorliegt: Olson rief alle Katholiken auf, für Frieden zu beten, falls die Ergebnisse vor Gericht angefochten werden.

Quelle: CNA

„Er hätte der Held werden können“

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McCarrick-Report: Welche Rolle spielte Viganò?

Der Missbrauchs-Bericht über Ex-Kardinal McCarrick, den der Vatikan vorgestellt hat, schlägt Wellen. Ins Rollen gebracht hat das Verfahren der umstrittene Ex-Diplomat Carlo Maria Viganò. Hatte er im Endeffekt mit seinen Anschuldigungen doch Recht?

Er ist ein Schreckgespenst für viele in der katholischen Kirche. Sobald der Name Viganò irgendwo auftaucht, wird die Stirn gerunzelt. Er erregt Aufsehen mit Verschwörungsmythen, dass das Corona-Virus genutzt würde eine Weltregierung zu erschaffen, und mit einem strikten Anti-Papst/Pro-Trump-Kurs. Der Erzbischof und frühere Nuntius in den USA ist abgedriftet in eine ultrakonservative Szene, die sich von Fakten nicht mehr überzeugen lässt.

Dabei hätte er gerade im McCarrick-Verfahren eine ganz andere Rolle spielen können. “Er hätte der Held werden können“, resümiert der Rom-Kenner Christopher Lamb, der sich im Buch “The Outsider“ intensiv mit Franziskus‘ Gegnern und der Rolle Viganòs befasst hat.

Die Vatikan-Ermittlungen gegen den früheren Kardinal McCarrick sind durch einen aufsehenerregenden Brief Viganòs 2018 ans Licht gekommen. Damals wurde Viganò kritisiert und auch verspottet. Dabei wurden zumindest einige seiner Anschuldigungen nun durch den McCarrick-Bericht bestätigt. Hatte Viganò im Endeffekt also Recht, auch mit seiner Rücktrittsforderung an Papst Franziskus?

Die Vorgeschichte

Eigentlich war Carlo Maria Viganò mal ein angesehener Mann im Vatikan. Seit 1973 wirkte er im diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls, arbeitete wechselweise in Auslandsvertretungen wie dem Irak und Großbritannien, und im Vatikanischen Staatssekretariat. Dort kletterte er die Karriereleiter hoch und wurde 1998 zum Generalsekretär des Governatorats der Vatikanstadt ernannt, also zum Verwaltungschef der Stadt “Vatikan“. Dort machte er sich einen Ruf als Finanz-Aufräumer, was beim damaligen Kardinalstaatssekretär Bertone nicht gut ankam. Dies belegten später geleakte Dokumente.

Auf einmal hieß es: Viganò wird versetzt nach Washington, als Papst-Botschafter – Nuntius – für die USA. Schnell ging die Debatte los. Ist das eine Strafversetzung? Oder soll er die US-Kirche aufräumen? Die US-Nuntiatur gehört zu den wichtigsten in der Welt, von einem “Absägen“ kann man also nicht direkt sprechen. Trotzdem: Die wahren Hintergründe für diesen Schritt bleiben unklar.

Viganò und McCarrick

In seiner Amtszeit als Nuntius (2011-2016) habe Viganò nun festgestellt, dass es einiges an Missständen und Gerüchten rund um den Washingtoner Kardinal McCarrick gab. 2006 war dieser aus Altersgründen mit 75 Jahren zurückgetreten. Schlagzeilen machte er aber auch danach weiter. Der neue Vatikanbericht bestätigt: Schon vor seiner Ernennung zum Erzbischof der US-Hauptstadt gab es Gerüchte über McCarricks ausschweifendes Sexualleben. Aus den USA wurde Papst Johannes Paul II. abgeraten ihn zu ernennen. Die Ernennung erfolgte dennoch, McCarrick gewann an Einfluss in der Kurie und in Washington.

Unter Benedikt XVI. kam es dann zum Rücktritt und der Aufforderung, ein stilles Leben abseits der Öffentlichkeit zu führen. McCarrick hielt sich nicht daran, auch nicht nach dem Amtsantritt Papst Franziskus‘, da diese Anweisung nie öffentlich gemacht wurde.

Nun kommt Erzbischof Viganò ins Spiel. Dem Vatikan teilt er – nach eigenen Angaben – mehrmals mit, dass McCarrick immer noch öffentlich auftrete, und sich nicht an die Vatikananweisungen halte. Nach seiner Darstellung habe er die Kurienleitung – inklusive Papst Franziskus – mehrfach darüber informiert, aber nichts habe sich getan.

Ein offener Brief macht Schlagzeilen

Im August 2018 dann der Paukenschlag: In einem elfseitigen Brief macht Viganò seine Anschuldigungen öffentlich, und fordert Papst Franziskus sowie führende Kurienkardinäle zum Rücktritt auf, weil sie – nach seiner Auffassung – nicht gegen McCarrick vorgegangen seien. Papst Franziskus hat diese Nachricht auf dem Rückweg vom Weltfamilientreffen in Irland erreicht. Bei einer seiner improvisierten Pressekonferenzen im Flugzeug wurde er auf Viganòs Brief angesprochen und nach Konsequenzen gefragt. Franziskus antwortete nicht direkt darauf, sondern gab den Journalisten zu bedenken, dass sie sich ein eigenes Bild machen und den Inhalten des Briefes nachforschen sollen.

In der Öffentlichkeit und den Medien machte sich schnell ein Bild deutlich: Der in seiner Eitelkeit gekränkte Ex-Nuntius Viganò will gegen den Papst vorgehen, und greift sich dafür alle Vorwürfe, die sein Ziel unterstützen; zumal er sich in seinem Brief nicht nur auf den Fall McCarrick bezieht, sondern auch von “homosexuellen Seilschaften“ im Vatikan spricht

Warum das alles?

DOMRADIO.DE-Redakteur Jan Hendrik Stens hatte sich damals intensiv mit Viganòs Beweggründen befasst: “Einige Beobachter sehen eine Art Rachefeldzug Viganòs gegen Franziskus, weil dieser ihn nach seiner Emeritierung nicht zum Kardinal gemacht hat. Ferner wirft ihm Viganò ja auch vor, bei den Bischofsernennungen in den USA an der Nuntiatur vorbei agiert zu haben, was ungewöhnlich ist.“

Als Konsequenz des Schreibens wurde im Herbst 2018 eine Kommission eingesetzt, die den Fall McCarrick und das Vorgehen des Vatikans untersuchen sollte. Deren Bericht wurde in dieser Woche vorgestellt. Wer Viganòs Thesen damals leichtfertig abgetan hat, der muss jetzt zumindest zum Teil sein Urteil ändern. Der Bericht bestätigt, dass die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. vom Fall McCarrick wussten, zumindest zeitweise aber trotzdem nichts unternommen haben. Ebendies gilt auch für Kurienchefs, wie die ehemaligen vatikanischen Staatsekretäre Sodano und Bertone.

Was wusste Franziskus?

Was nicht direkt bestätigt werden konnte, ist die Rolle von Papst Franziskus. Der Bericht spricht eher davon, dass das Thema zu Beginn seiner Amtszeit keine Rolle gespielt habe, da man im Vatikan davon ausging die Causa McCarrick habe sich mit Benedikts Anweisung zum zurückgezogenen Leben erledigt.

Franziskus schien wohl nie jemand etwas anderes gesagt zu haben, erklärt Bernd Hagenkord, bis 2019 Chef der deutschen Abteilung von Radio Vatikan, im Interview: “Es ist bewiesen, dass Papst Franziskus selber erst 2017, also vier Jahre nach seiner Wahl, von der ganzen Geschichte erfuhr, weil alle im Vatikan glaubten, das sei unter Benedikt XVI. schon längst behandelt worden.“

Die Rolle Viganòs

War die Kritik an Viganò 2018 also berechtigt oder nicht? Hätte er seinen Ruf retten können, wenn die Medien ihn nicht zum großen Papst-Widersacher stilisiert hätten? Der britische Vatikan-Journalist Christopher Lamb sieht die Verantwortung beim Ex-Diplomaten alleine, der anstelle von Kooperation und Aufklärung den Skandal genutzt habe, “um eine ideologische Schlacht mit Papst Franziskus anzuzetteln.“ Das sagte er gegenüber DOMRADIO.DE.

Viganò hätte die Gelegenheit gehabt, seine Kraft auf die Ermittlungen und die Lösung der Krise zu richten, war aber mehr auf seine eigene Selbstdarstellung fixiert, so der Vatikan-Korrespondent des britischen Magazins “The Tablet“: “Er hatte die Gelegenheit über McCarrick zu ermitteln, und hervorzuheben, wie er die Instruktionen des Heiligen Stuhls ignoriert hat – aber beides ist nicht geschehen. 2018 hat Viganò versucht den Missbrauchsskandal als Waffe zu nutzen, um Franziskus zum Rücktritt zu bewegen, dabei hat er eine Reihe von falschen und irreführenden Behauptungen aufgestellt.“

Viganò und Verschwörungsmythen

Seitdem habe sich Viganò – gekränkt in seiner Eitelkeit – immer mehr in die Ecke der Papstfeinde und Verschwörungstheoretiker begeben, spricht von einer Weltverschwörung und dem großen Kampf Gut gegen Böse, bei dem der große Held Donald Trump heißt. Lamb: “Leider glauben seine Anhänger Viganò inzwischen jedes Wort, egal wie die Fakten aussehen. Verschwörungsmythen infizieren Teile der Kirche. Den Kampf gegen diese Fehlinformationen sollten Katholiken und Christen überall sehr ernst nehmen.“

Quelle: R. Schlegelmilch (DR)

Realitätsverweigerung der katholischen Bischöfe

Foto: Ministerpräsident a.D. Werner Münch © Werner Münch

Realitätsverweigerung der katholischen Bischöfe in der Auseinandersetzung mit dem Islam

„Höchste Zeit, dass wir unser Land, unsere Mitmenschen und Religion zu schützen bereit sind. Dass betende Katholiken in katholischen Kirchen geköpft werden, muss höchste Alarmstufe auslösen.“ Gastkommentar von Ministerpräsident a.D. Werner Münch

Wien: Islamisten haben wieder mit mehreren Morden und schweren Verletzungen von fremden Menschen in Europa brutal zugeschlagen: Erst Nizza – drei Tote – dann Avignon und Lyon, nun auch noch Wien – bisher 4 Tote – vielleicht bis heute noch mehr wegen der Zahl der zahlreich Verletzten.

Das Geschwafel der Politiker nach solchen Attentaten ist längst unerträglich geworden. Dass sie „erschüttert“ und „empört“ sind, wissen wir inzwischen ebenso gut wie wir ihre Weigerung für konkrete politische Maßnahmen kennen. Angela Merkel z. B. zu Wien: „Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf.“ Dann kamen noch die salbungsvollen Worte anderer Politiker hinzu, dass ihre Gedanken und ihr Mitleid bei den Opfern und ihren Angehörigen sind. Von den Opfern und Angehörigen der Ermordeten des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin wissen wir, wie ernst diese Worthülsen gemeint sind.

Und warum passiert das alles? Weil die Außengrenzen in anderen EU-Ländern und bei uns offen sind, weil ohne Unterschied Migranten, Flüchtlinge und Asylanten zu uns kommen ohne Pass und ernst gemeinte Prüfung ihrer Identität, weil selbstverständlich hingenommen wird, dass Tausende ihren Pass, aber nicht ihr Handy verloren haben, weil die weit über 1000 Gefährder in Deutschland und gefährliche Salafisten herumlaufen, von denen man oft gar nicht weiß, wo sie sich aufhalten und die im allerschlimmsten Fall unter Bewährung eine Haftstrafe antreten, die für sie nach kurzer Zeit beendet wird, weil sie sich angeblich vom Islamismus losgesagt haben und das damit beweisen, dass sie kurz nach ihrer Entlassung mit Sturmgewehr, Pistole und Machete wahllos andere Menschen töten, die ihnen nie etwas getan haben, weil die Führungen in Politik und Kirche um das Wort Islam einen wohlwollenden Bogen machen und weil sie Schweigen einer klaren Information der unzureichend informierten Öffentlichkeit bevorzugen.

Die Beruhigungspillen sind inzwischen sehr wirksam, nachdem man sich viel klarer auf Attentate von „rechts“ konzentriert hat, die besser ins eigene Weltbild und ins politische Programm passen.

IS-Morde haben nichts mit dem Islam zu tun? Christen werden nur in Asien und auf anderen Kontinenten verfolgt, aber in Europa können sie sorgen – und angstfrei leben? Ach, wirklich?

Ist z. B. immer noch nicht bekannt, dass im Durchschnitt in Frankreich täglich 2 Kirchen geschändet werden, und auch in Deutschland Kirchen das Ziel unterschiedlicher Schmutzattacken sind und das Aufbrechen von Opferstöcken als beliebtes Mittel der Geldbeschaffung gilt? Im Koran gibt es einige Stellen der Toleranz und des Friedens in der Anfangszeit des Wirkens von Mohammed, als er für seine Ziel auch Angehörige anderer Religionen brauchte. Im 2. Teil seines Lebens – als Kriegsherr – sind die Aufrufe der Feindschaft gegen andere Religionen, die „Ungläubigen“, deutlich. Und wenn zur Zeit zwischen zwei Gruppen des Islams über seine Weltherrschaft auf der einen und um ein Bekenntnis als Friedensmacht auf der anderen Seite gestritten wird, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass die erste Gruppe in der Mehrheit ist und von den Linken, auch in Deutschland, unterstützt wird.

Warum wissen so wenige, dass „Allahu Akbar“ „Allah ist der Größte“ bedeutet, und dass sich die Gesellschaft seinen Geboten unterzuordnen hat? Damit ist dieser Gebetsaufruf, der bei fast jedem Mord durch Islamisten benutzt wird, ein öffentlicher Affront gegenüber allen gläubigen Christen.

Warum sind denn zumindest Teile des Koran, der Suren und Hadithe bei uns so wenig bekannt? Warum lässt es unsere Regierung zu, dass einige Richter in Deutschland bereits nach Gesetzen der Scharia urteilen oder sog. „Friedensrichter“ nach ihrem eigenen Gutdünken Urteile fällen? Sind das die Fortschritte im „Auskommen miteinander“? Ist das das Ergebnis von Toleranz, zu der wir ständig aufgerufen werden?

Die Ermordungen unschuldiger Menschen wie zuletzt in Nizza und in Wien sind barbarische und terroristische Tötungen, die man vom „Islamischen Staat“ kennt, mit dem aber keine Demokratie zusammenarbeiten kann. Lesen Sie z.B. das Buch von Martin Mosebach „Die 21“, das die grausame Enthauptung von 21 koptischen Märtyrern im Februar 2015 schildert, Wanderarbeiter, die an einem lybischen Strand geköpft wurden, – der Film darüber gibt Ihnen noch zusätzlich Einsichten in deren Grausamkeiten. Oder lesen Sie das Buch von Iso Baumer „Die Mönche von Tibhirine“ über das Ende der 1996 in Algerien ermordeten sieben Mönche, die nur Gutes für ihre Mitmenschen in der Region ihres Klosters getan hatten.

Bei uns verurteilt die Ditib, die unter Erdogans Anweisungen stehende religiöse Institution des Islam, die letzten Attentate in Frankreich und Österreich, während gleichzeitig Imame in Deutschland, die nicht kontrolliert werden, zum Hass gegen die „Ungläubigen“, also uns Christen, aufrufen, und Erdogan selbst empfiehlt dem französischen Präsidenten Macron, seinen geistigen und psychischen Zustand untersuchen zu lassen, während gleichzeitig in Pakistan und in Bangladesh z.B. Tausende von Moslems Nationalflaggen der Franzosen verbrennen und ihre Forderungen zum Kreuzigen Macrons herausschreien. Die Unterrichtung in Deutschland über diese Vorkommnisse wäre eine selbstverständliche Pflicht unserer Medien, die aber nur unzureichend, wenn überhaupt, kurz Notiz davon nehmen.

Und was tut die katholische Kirche in Deutschland? Sie zeichnet sich aus durch Schweigen oder Stammeln. Nach dem schrecklichen Attentat in Nizza nahm der Vorsitzende der DBK, der Limburger Bischof Georg Bätzing, in seiner Presseerklärung das Wort Islam oder Islamismus nicht in den Mund. Und nach den Morden in Wien wird es nicht besser: „Wir brauchen ein Ende der Gewalt. Wir brauchen ein Ende des Hasses. Wir brauchen Religionen, die das verwirklichen, was sie versprechen: Frieden stiften“, erklärte er. Warum spricht er nicht vom Christentum, das diesen Frieden stiftet, aber nicht der Islam? Warum spricht er nicht davon, dass dieses Attentat auch ein Angriff auf das Christentum war. Und warum spricht er nicht davon, dass wir noch eins brauchen, was wichtig ist, und was wir nicht vergessen wollen: Wir brauchen den Amtsverzicht und Rücktritte einiger Bischöfe!!

Kardinal Woelki umschifft den Angriff auf unsere Religion und beteuert stattdessen, dass „seine Gedanken bei den Opfern, Angehörigen und Einsatzkräften sei“. Bravo! Sie spüren es bereits!

Bischof Schick weist auf folgendes hin: „Auch die Religionen müssen sich Freiheit und Toleranz gewähren.“ Wie ist das zu verstehen? Will er damit das Täter-Opfer-Verhältnis umdrehen? Warum lässt er überhaupt eine solche Interpretation zu? Wann hat denn wo zuletzt ein Christ einen Moslem ermordet? Vor wenigen Tagen habe ich hier in kath.net von den kirchlichen Würdenträgern eine klare Sprache gefordert. Das gilt nicht nur für den Papst, sondern uneingeschränkt auch für alle Bischöfe.

Und Bischof Oster kann man zwar zustimmen in seiner Erklärung: „Islamistischer Terror ist ein Angriff auf Würde und Freiheit aller Menschen“, aber eben auch auf UNSERE Religion, verehrter Herr Bischof.

Der Papst ruft dieses Mal dazu auf, „gemeinsam Frieden und Brüderlichkeit aufzubauen.“ Die Frage aber, wer und wie das geschehen kann, bleibt unbeantwortet. Aber eins ist für mich klar: Solange ein deutscher Kardinal in hohen Funktionen in Rom und in Deutschland bei einem Besuch auf dem Tempelberg in Jerusalem beim Betreten einer Moschee sein Kreuz ablegt, weil er die anwesenden Moslems nicht „diskriminieren“ will, außerdem Finanzmittel für Flüchtlingsschiffe und damit auch für Schleuser-Banden zur Verfügung stellt und sich auf dem synodalen Weg in Deutschland nicht an Lehren der katholischen Weltkirche zu halten bereit ist, kann der Papst sicher sein, dass ein solcher Versuch zum Aufbau von „Frieden und Brüderlichkeit“ zwischen den Religionen ohnehin zulasten der Christen geht.

Wie kommt man nun einer Lösung näher?

Das erreicht man nur,
–    indem man nicht schweigt, wenn man Stellung beziehen muss
–    dass man nicht stammelt, wenn man klar reden muss
–    dass man konkrete Probleme deutlich anspricht und sich nicht feige der political correctness und dem linken mainstream unterwirft
–    dass man nicht in allem den Entscheidungen der Regierung zustimmt, auch wenn man deshalb hin und wieder auf eine Einladung mit gutem Rotwein verzichten muss. Die Berücksichtigung der Eigenständigkeit der Kirche und die Hinweise auf die Notwendigkeit einer Entweltlichung durch Papst Benedikt XVI. sind wichtiger
–    dass man Bildungskonzepte entwickelt, die den Bürger über den Islam, seine Methoden und Ziele sowie die Bewertung des Christentums in seinen Schriften wahrheitsgemäß und korrekt unterrichtet
–     dass man von kirchlichen Würdenträgern davon Abstand nimmt, in der Öffentlichkeit zu behaupten, dass Christen und Moslems den gleichen Gott haben und anbeten, was so nicht richtig ist
–    dass man keine Gemeinsamkeiten von verschiedenen Religionen darstellt, wo sie nicht gegeben sind
–    dass man Gläubige in Pfarreien nicht unvorbereitet in Diskussionen mit Vertretern von islamischen Organisationen oder Imamen führt und
–    dass man den Islam als Thema nicht ausspart oder umkreist, sondern die Probleme, vor allem in der Zusammenarbeit mit katholischen Christen, klar benennt und nicht mit Worthülsen zukleistert.

Ermordung von Menschen – nicht nur Christen –, ist und bleibt ein feiges, sinnloses Verbrechen und darf nicht 75 Jahre nach Zusammenbruch der nationalsozialistischen Gräuel-Herrschaft wegen unseres schlechten Gewissens in Deutschland bezüglich unserer Vergangenheit durch ein einseitiges Verhalten gegenüber der Gegenwart und ihrer Probleme verstellt werden.

Es ist höchste Zeit, dass wir unser Land, unsere Mitmenschen und unsere Religion zu schützen bereit sind. Dass betende Katholiken in katholischen Kirchen geköpft werden, muss die höchste Alarmstufe auslösen und kann nicht durch ein folgenloses Herumeiern mit Floskeln zugekleistert werden.

Menschenwürde und Menschenrechte sind christliche Errungenschaften, die wir bewahren wollen. Hoffentlich begreift unsere Kirche endlich, dass Realitätsverweigerung die Probleme nicht löst und die Kirche zur Bedeutungslosigkeit herabsinken lässt. Sie ist bereits auf dem besten Wege dazu. Stattdessen sollte sie ihren Missionsauftrag erfüllen nach der Zuversicht: „Christus vincit“. 

Quelle: kath.net